Radfahrausbildung
Radfahrausbildung Unsere Informationsplattform zur Radfahrausbildung in Baden-Württemberg für alle Beteiligten wie Lehrerinnen und Lehrer, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die Träger der stationären und mobilen Jugendverkehrsschulen, aber auch Kinder und ihre Eltern sowie Erziehungsberechtigten und alle Interessierten. Die Ausbildungsinhalte der Radfahrausbildung orientieren sich am Schulungsprogramm in der jeweils gültigen Fassung. Der theoretische Unterricht in der Schule und die praktischen Übungen sind aufeinander abgestimmt. Die praktische Ausbildung wird grundsätzlich außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums im Schonraum an den mobilen oder stationären Jugendverkehrsschulen durch- geführt. Diese bieten Übungsflächen, die den realen Verkehrsflächen nachgebildet sind. Die praktische Radfahrausbildung kann unter Einhaltung vorgegebener Rahmenbedingungen frühestens ab der dritten Übungseinheit im öffentlichen Verkehrsraum durchgeführt werden. Die Verantwortung für die Durchführung der Radfahr- ausbildung liegt bei den zuständigen Lehrkräften und den eingesetzten Polizeibeamten/-innen. Die Koordinierung wird durch die Beauftragten für Verkehrs- und Mobilitätserziehung sowie Schulweg- sicherheit bei den unteren Schulaufsichtsbehörden  unterstützt. Grundsätzlich soll allen jungen Menschen, unabhängig von einer Behinderung, Beeinträchtigung oder chronischen Erkrankung, der Zugang zur Radfahrausbildung ermöglicht werden. Sofern ein Kind mit Behinderung ein inklusives Bildungsangebot an einer allgemeinen Schule besucht und an der Radfahrausbildung teilnehmen soll, werden die hierfür gegebenenfalls erforderlichen Vorkehrungen im Einzelfall mit der jeweiligen Lehrkraft abgestimmt.  
Rolle der Polizei in der schulischen Verkehrssicherheitsarbeit Beschluss   des   DVR   -Vorstands   vom   30.   Oktober   2015   auf   der   Ba sis   der   Empfehlung   des   Vorstandsausschusses Kinder und Jugendliche. Präambel Der     Deutsche     Verkehrssicherheitsrat     (DVR)     sieht     in     der Radfahrausbildung   eine   zentrale   Maßnahme   der   schulischen Verkehrserziehung    im   Primarbereich,   um   Kinder   auf   die   sichere Teilnahme      am      Straßenverkehr      vorzubereiten.      Die      hohe Unfallbeteiligung   von   Rad   fahrenden   Kindern   im Alter   von   10   bis 15     Jahren     unterstreicht     die     besondere     Bedeutung     dieser Maßnahme. Erläuterung Im   Sinne   der   Vision   Zero   müssen   alle   denkbaren   Potenziale   zur Erhöhung    der    Verkehrssicherheit    ausgeschöpft    werden.    Dazu gehört    auch    die    schulische    Verkehrssicherheitsarbeit.    Mit    der Radfahrprüfung     am     Ende     der     Grundschulzeit     werden     die Schülerinnen   und   Schüler   zum   ersten   Mal   mit   den   Regeln   der Straßenverkehrs-Ordnung     (StVO)     konfrontiert     und     auf     die Teilnahme   am   Straßenverkehr   vorbereitet.   Sie   absolvieren   die erste   Prüfung   als   zukünftige   selbstständige   Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrrad. Bei   Vorbereitung   und   Durchführung   der   Radfahrprüfung   sind   die Schulen    auf    die    Unterstützung    der    Eltern    und    der    Polizei angewiesen.   Das   bezieht   sich   vor   allem   auf   die   Übungsfahrten der    Schülerinnen    und    Schüler    im    realen    Straßenverkehr,    die ohne    polizeiliche    Begleitung    nicht    denkbar    sind.    Da    viele Schulen      bereits      das      zurückgehende      Engagement      der Elternschaft     beklagen,     muss     befürchtet     werden,     dass     die Radfahrprüfung     ohne     polizeiliche     Unterstützung     existenziell gefährdet ist. Vor   diesem   Hintergrund   betrachtet   der   DVR   mit   großer   Sorge, dass   einige   Bundesländer      einen   Rückzug   der   Polizei   aus   der schulischen     Verkehrssicherheitsarbeit     planen     oder     bereits vollziehen. Beschluss Die   Polizei   ist   ein   kompetenter   und   wichtiger   Partner   zur   Durchführung   der   schulischen   Radfahrprüfung. Der   DVR   erwartet   von   allen   Bundesländern,   dass   die   Mitwirkung   der   Polizei   an   der   Radfahrprüfung   auch   in Zukunft sichergestellt ist, um deren Fortführung nicht zu gefährden. 1Der DVR ist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat. Er wurde 1969 gegründet und ist unabhängiger Vorreiter und Kompetenzträger in allen Belangen der Straßenverkehrssicherheit. Die Aufgabe des Vereins ist die Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Der Verein hat über 200 Mitgliedsorganisationen. Dazu gehören die für Verkehr zuständigen Ministerien von Bund und allen Bundesländern, die gesetzlichen Unfallversicherungsträger, Deutsche Verkehrswacht, Automobilclubs, Automobilhersteller, Versicherungen, Personenbeförderungsunternehmen, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften, Kirchen und weitere Institutionen und Organisationen aus Deutschland sowie einige Mitglieder aus dem Ausland. Die Mitglieder leisten zur Finanzierung der Vereinsaufgaben Mitgliedsbeiträge und weitere Finanzbeiträge. Die laufende Arbeit wird durch sechs Vorstandsausschüsse begleitet: Ausschuss Erwachsene Verkehrsteilnehmer, Ausschuss Fahrzeugtechnik, Ausschuss Recht, Ausschuss Kinder und jugendliche Verkehrsteilnehmer, Ausschuss Verkehrstechnik und Ausschuss Verkehrsmedizin, Erste Hilfe und Rettungswesen. Alle Infos unter www.dvr.de In Baden-Württemberg bestehen hierzu bisher keinerlei Planungen. 2 In Baden-Württemberg bestehen hierzu bisher keinerlei Planungen.